Ich habe bei der Begutachtung für Berufsunfähigkeitspension/ bzw. Rehabilitationsjahr trotz bestätigter hEds-Diagnose von der Humangenetik gehört „naja sie sind ja nur ein bisschen überbeweglich, dann machen sie einfach mehr Sport und Bandscheibenvorfälle kann jeder mal haben“. Auf Begleiterkrankungen wie Darmentleerungsstörungen, Beckenbodensenkung, Polyneuropathie, Pots, Bandscheibenvorfälle mehrfach auf einem Wirbel und neurologische Ausfälle und Heilbehelfe wurde überhaupt nicht eingegangen und neue Befunde aus dem Krankenhaus wollte der Arzt erst gar nicht annehmen. Er meinte oft das gewisse Erkrankungen nicht in seinen Fachbereich fallen, ich hatte aber nur ihn. Im Bescheid stand dann nur Blasenentleerungsstörung und alles andere wurde nicht erwähnt und der Antrag abgelehnt.
Es müsste darauf geachtet werden welche Erkrankungen bei der Antragsstellung angegeben werden und dann spezielles Fachpersonal diese Begutachtungen durchführen, die sich auch mit den Begleiterkrankungen, Symptomen und Komplexität auskennen!
Es sollte ein Gespräch auf Augenhöhe stattfinden und das Gegenüber sollte auch ernstgenommen werden.
*Namen der Personen, die anonyme Berichte abgeben haben, sind der Lebenshilfe Österreich bekannt.

